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Anwendungs-Bereiche:

Das Audio Consequence Coaxial-Chassis ist weder für sich selbst noch für  die Messung in einer DIN-Schallwand konstruiert, sondern für den Einsatz in realen Lautsprechern, seien es die Werke von Selbstbauern oder auch Lautsprecher-Herstellern.

Dazu gehören leicht handhabbare Einzel-Frequenzgänge, eine mit wenigen Frequenzweichenbauteilen auskommende Beschaltung, praxisgerechte Thiele-Small-Parameter sowie eine, auch mit Heimwerker-Mitteln mögliche optimale Integration in die Schallwand.

Auch wenn das Chassis den gesamten wichtigen Frequenzbereich alleine abdecken kann, bieten sich für bestimmte Einsatzzwecke auch unterschiedliche Gehäusevarianten an, von denen wir die wichtigsten kurz aufführen möchten: (Simulationen und Messungen folgen)

 

Einsatz als Fullrange-Lautsprecher:

Zur Wiedergabe des gesamten Frequenzspektrums empfiehlt sich ein Bassreflexgehäuse um 20-25 Litern Nettovolumen mit   einer Abstimmfrequenz um 35 Hz.

Eine noch tiefere Abstimmung wäre zwar möglich, um selbst 20 Hz noch nahe am Durchschnitts-Pegel wiedergeben zu können, allerdings würde darunter der Maximalpegel leiden, da auch eine sehr langhubig (+/- 6,0 mm) ausgelegte Membran nun einmal nur eine begrenzte Menge Luft verschieben kann.

 

Einsatz in einem 3-Wege-Lautsprecher:

Zur Beschallung größerer Räume und/oder um die Umgebung des Hochtöners noch ruhiger zu halten, bietet sich die Unterstützung durch einen potenten Tieftöner an.

In diesem Fall empfiehlt sich ein geschlossenes Gehäuse um 8-10 Liter netto, welches eine untere Grenzfrequenz von ca. 70 Hz (-3dB) ermöglicht. Die Ankoppelung des Tieftöners kann somit ab 70 Hz erfolgen, Trennfrequenzen bis 300 Hz können je nach verwendetem Tieftöner aber natürlich auch realisiert werden.

 

Einsatz in Sub-/Sat-Systemen und Surround-Lösungen:

In diesen Fällen sind je nach gewünschter Auslegung des Gesamtsystems beide oben genannten Varianten einsetzbar. Soll der Platzbedarf für mehrere Satelliten gering gehalten werden, empfiehlt sich die Auslegung als geschlossenes System mit 8-10 Litern netto.

 

  Allgemeine Tips zur Systemgestaltung:

- Die Kanten der Schallwand möglichst großzügig abzurunden oder anzufasen ist immer eine gute Idee. 20-30 mm dürfen es in beiden Fällen ruhig sein, gerne auch mehr.

- Den Treiber auf der Schallwand so zu positionieren, dass er von den verschiedenen Kanten der Schallwand unterschiedlich weit entfernt ist, verteilt unvermeidliche Kanteneffekte auf einen größeren Frequenzbereich. Die Störungen werden so zwar zahlreicher, jede einzelne jedoch deutlich weniger ausgeprägt, was für das Gesamtergebnis meist günstiger ist.

- Die Innenverkabelung sollte ausreichend dimensioniert sein, man muss es aber auch nicht übertreiben. 2,5 - 4 mm² reichen in jedem Fall aus.

- Eine massive Gestaltung der Wände hat noch nie geschadet - im Idealfall noch unterstützt durch Versteifungen im Lautsprechergehäuse.

- Auch von den oft gesehenen " Schuhkartons" abweichende Formen können interessant sein - eine Kugel beispielsweise. Beachten Sie dabei aber bitte, dass eine Frequenzweichen-Abstimmung immer nur für eine Gehäuseform ideal sein kann.

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